Wenn im Außen Unfrieden herrscht und vieles davon den persönlichen Werten widerspricht, ist es verständlich darüber zu klagen, dass es „nichts Gutes auf der Welt“ gibt. Sich in dieser Situation nicht fallen zu lassen, sondern im Sinne einer gemeinsamen Zukunft zu handeln braucht Kraft und Mut. In unserer Gesellschaft ist es zur Gewohnheit geworden, dass der Staat (bzw. die öffentliche Hand) in vielen sozialen und gesundheitlichen Belangen für uns sorgt. In einem meiner letzten astrologischen Kurzbeiträgen auf WhatsApp bzw. Telegram habe ich bereits darauf hingewiesen, dass der Staat dies künftig im bisher gewohnten Rahmen nicht mehr decken kann (Dies ist auch großteils der demografischen Entwicklung geschuldet!). So liegt es an uns, sowohl soziale als auch gesundheitliche Belange in unserem persönlichen Umfeld eigenverantwortlich mitzugestalten. Verstärkt auf den eigenen Körper zu horchen, dessen Signale wahrzunehmen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, was zurzeit nicht im Gleichgewicht ist, fördert die persönliche Gesundung. Ebenfalls tragen unsere Beziehungen bzw. unser soziales Umfeld für das gemeinsame „Gesundsein“ bei (im Falle toxischer Beziehungen jedoch gesundheitsschädigend). Im Bewusstsein dessen, dass der Erhalt der Gesundheit und sozialer Lösungen mehr Verantwortung von uns abverlangen wird, ist jeder Einzelne gefordert „Gutes“ in die Welt zu bringen. Das fängt beim verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper an und weitet sich bis in all unsere Beziehungen aus. Im Falle unserer Beziehungen ist dies ungleich schwerer, trägt doch das Wirken eines anderen Menschen für ein gutes Gelingen der Beziehung bei. Hier die eigenen Grenzen zu kennen, ggf. zu entscheiden, dass aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse und Auffassungen eine zukunftsvolle Beziehung keinen Sinn macht und diese besser zu lösen, liegt ebenso in der Selbstverantwortung, wie gemeinsam an einer gelingenden Beziehung zu arbeiten. Jedenfalls ist ein gesundes soziales Umfeld für jeden Menschen förderlich und ein gesunder Umgang in Beziehungen jeglicher Art (Beruf/Partner/Familie…) ist ein Schritt Richtung Salutogenese. Vor allem in unsicheren Zeiten tragen wir mit unserer Haltung dazu bei, wie sich eine Gesellschaft entwickelt. Die demografische Entwicklung allein zeigt, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Je länger wir daran nichts ändern, umso eher zeigen sich die Folgen der Überforderung im Gesundheits- und Sozialsystem. Wir dürfen somit in unserem näheren Umfeld beginnen, auf die eigene Gesundheit zu achten und einen heilvollen Umgang in Beziehungen pflegen. Das Sprichwort „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ trifft hierbei den Nagel auf den Kopf.
Helmut Wurdinger
zum Märzneumond 2026
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