Im Leben gibt es hin und wieder Phasen von Ungewissheit. Man weiß nicht, wie man die Segel setzt und treibt ein Stück weit in seinem Boot dahin. Zwar kennt man seine Werte und auch so manches Ziel, dieses scheint aber noch nicht greifbar. Es sind Phasen, in welchen wir leicht abgelenkt und folglich Ziele auch verworfen werden können. Deshalb benötigen wir in solchen Momenten Vertrauen auf die inneren Barometer, welche uns sofort rückmelden, ob Entwicklungen mit einem selbst einher gehen. Jeder Mensch verfügt über feine Fühler, welche ihm sofort mitteilen, ob etwas seinem Selbst entspricht oder nicht. Da die Fühler fein sind, werden sie bei Unachtsamkeit nicht wahrgenommen. Hier liegt der grundlegende Schlüssel: Achtsamkeit in der persönlichen Wahrnehmung! Nach C.G. Jung gibt es mit dem Denken, dem Fühlen, dem Empfinden (Körperlichkeit) und der Intuition vier Wahrnehmungsfelder des Menschen. Ablenkungen führen dazu, die persönliche Wahrnehmung zu übergehen. Wie oft hört man nicht auf Signale des eigenen Körpers? Wie oft verlässt uns der Mut, unangenehmen Gefühlen auf den Grund zu gehen? Wie oft denken wir wirklich ganzheitlich oder in Klarheit? Ist die Intuition ausgeprägt, geht es darum die innere Stimme oder die Zeichen im Außen richtig zu erkennen und zu deuten. Allzu oft wird auch die Intuition negiert. Mit unserem Wahrnehmungspotential verfügen wir aber über alles, um uns selbst vertrauen zu können. Da wir mit dem Leben eins sind, können wir letztendlich auch dem Leben vertrauen. Persönliche Erfahrungen zeigen uns, dass es ein geistiges Gesetz gibt: Negieren wir unsere Wahrnehmungen oder handeln entgegen dieser, führt uns das Leben unweigerlich zu Korrekturen, die je nach Wahrnehmungsnegation durchaus schmerzhaft sein können. Solche Schmerzen dienen jedoch dazu, wieder auf das eigene Selbst zu hören und die Segel richtig zu setzen. Da es aber Zeiten der Flaute gibt, können wir diese nutzen, unsere inneren Sensoren zu pflegen. Wenn dann plötzlich Veränderungen auf uns zu kommen, sind wir bereit uns ganz zu vertrauen, im Wissen, dass wir stets vom Leben geführt werden.
Helmut Wurdinger
zum Jänner-Neumond 2026

Lieber Helmut, vielen Dank für deine „In-Worte-Kleidung“ der jetzt wirksamen Konstellation. Besonders der letzte Satz bzgl. Vertrauen, dass wir vom Leben (Schöpfer, Universum…. wie auch immer) geführt sind, stärkt mich, mit einem mir wichtigen Menschen zu reden und Fragen zu stellen, die nicht verletzen und es für alle in dieser „Schicksalsgemeinschaft“ wieder gut/entspannt/heil werden darf. Wir sind letztendlich hier, uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und was im Leben zählt. Danke für deine Erinnerung daran, dass wir sowohl hier im Miteinander als auch mit dem Universum verbunden und EINS sind. Liebe Grüße Silke
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